ACOS
ASTHMA-COPD OVERLAP SYNDROM

Diagnose mit dem FeNO-ATEMTEST

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www.feno-atemtest.de/acos 
Bildnachweis: Fotolia ,  aktualisiert am: 01.10.16, Uhrzeit: 00.05

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ACOS diagnostizieren und effizient behandeln:  die Analyse der Ausatemluft (FeNO-Atemtest) ist nun auch bei schwer zu behandelnden Sonderformen einer COPD indiziert.

Experten schätzen, dass jeder 5. COPD-Patient (Chronisch obstruktive Lungen-Erkrankung) an einem ACOS (Asthma-COPD overlap Syndrom) leidet. Dabei handelt es sich um ein bisher wenig bekanntes Krankheitsbild, bei dem sich eine COPD mit einem gleichzeitig bestehenden Asthma bronchiale vermischt. Dies führt zu einer vermehrten Risiko für schwere Atemnot-Attacken und limitiert den erreichbaren Therapieerfolg. COPD und Asthma haben unterschiedliche Entstehungs-Mechanismen und werden daher auch unterschiedlich therapiert. Die auch in Deutschland sehr weit verbreitete COPD kann somit nicht optimal behandelt werden und auch das Asthma-Management ist erschwert, wenn die Asthma-Komponente nicht erkannt und nicht therapiert wird.  Um das gleichzeitig bestehende Asthma nachweisen und den Verlauf quantifizieren zu können, empfehlen die neuen COPD-Therapie-Leitlinien die Durchführung eines FeNO-Atemtests

Bei dieser Untersuchung wird in der Ausatemluft Stickoxid quantitativ nachgewiesen.  Die Konzentration dieses Gases ist ein zuverlässiges Maß für den Grad der Entzündung der Atemwege. Je höher die Konzentration von Stickoxid ist, um so stärker ist auch die Entzündung des Gewebes.  Die Diagnose eines ACOS ist die Voraussetzung für eine individualisierte Therapie - speziell für den den Einsatz von Kortison (sog. Steroide).

Eine hohe Konzentration (> 50 pps) von FeNO in der Ausatemluft weist auf das Vorhandensein einer eosinophilen Atemwegsentzündung hin  - die nicht zum Krankheitsbild der COPD gehört, sondern auf ein gleichzeitig bestehendes Asthma bronchiale hinweist.


 

FeNO-Atemtest (Stickoxid-Messung in der Ausatemluft
- ein wichtiger Biomarker)

Ein  unter anderem für Asthmakranke wichtiger Test erleichtert über die chemische Analyse der Ausatemluft die Feineinstellung einer medikamentöse Asthma-Therapie , objektiviert den Verlauf der medikamentösen Therapie und stellt die gelegentlich schwierige Asthma-Diagnose auf wissenschaftlich solide Beine. Durch die Vermeidung von Fehldiagnosen, können weltweit Milliarden eingespart und wichtigen anderen Sektoren des Gesundheitswesens zugeführt werden.


Gemessen wird bei diesem bisher nur von wenigen Ärztinnen und Ärzten angebotenen Test das ausgeatmete, körpereigene Stickoxid (NO als aussagekräftiger Biomarker).  Der Test gibt einen zuverlässigen Hinweis auf den aktuellen Grad der Entzündung der Atemwege, den Therapieverlauf und den Erfolg, bzw. Misserfolg, einer medikamentösen Behandlung. Je besser die Asthma-Medikamente wirken, um so niedriger ist die in der Ausatemluft gemessene Konzentration des Stickoxids. 

Die Menge des körpereigenen, farb- und geruchlosen Gases in der Ausatemluft ist dabei erfahrungsgemäß ein direktes und zuverlässiges Maß für die Ausprägung der bestehenden Entzündung, und somit auch für den Erfolg der medikamentösen Behandlung. 
Der FeNO-Atemtest ermöglicht so, ohne großen Zeit- und Kosten-Aufwand, die Optimierung des im individuellen Einzelfall recht komplizierten Asthma-Managements.


Wissenschaftliche Studien zum Themenkomplex FeNO-Atemtest und  dem Schwerpunkt Asthma-Management
finden Sie hier

Feno-Atemtest bei entzündlichen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Allergien

 

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Feno-Atemtest bei entzündlichen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Allergien

 

 

 





   

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